FORUM 8

Ist Inklusion eine Illusion? Politischer Anspruch, pädagogische Wirklichkeit und die Möglichkeiten der Bildungsforschung
Leitung: Prof. Dr. Helmut Bremer, Professur für Erwachsenenbildung / Politische Bildung, Universität Duisburg-Essen.

Mit Unterzeichnung des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-Behindertenrechtskonvention) hat sich Deutschland verpflichtet, ein inklusives Bildungssystem zu schaffen. Das Konzept der Inklusion hat zum Ziel, allen Menschen mit und ohne Behinderungen die gleichberechtigte Teilhabe an Bildung zu ermöglichen.
Dieses Forum geht der Frage nach, inwieweit dieser Anspruch in der pädagogischen Wirklichkeit umsetzbar ist und auch bereits umgesetzt wird. An aktuellen Beispielen wird gezeigt, welchen Herausforderungen sich die pädagogischen Akteure in der Praxis stellen müssen und welche erfolgreichen Lösungsansätze existieren. In die Betrachtung eingehen soll auch die Frage nach den Hindernissen bei der Verwirklichung von Inklusionsansätzen und nach der Rolle, die Bildungsforschung einnehmen kann, um die Praxis bei der Umsetzung der neuen Anforderungen zu unterstützen. Im Ergebnis geht es auch darum, Schlussfolgerungen für die Bildungsforschung zu ziehen und aktuellen Handlungsbedarf zu identifizieren.

Referierende:

Dr. Lisa Pfahl
Leiterin der Forschungsstelle Inklusion
Universität Bremen
"Inklusion als Professionalisierungsaufgabe und Forschungsperspektive"

Prof. Dr. Christian W. Glück
Sonderpädagogischer Kompetenzbereich Sprache und Kommunikation, Institut für Förderpädagogik
Universität Leipzig
"Verbundprojekt Ki.SSES-Proluba"

Prof. Dr. Bettina Janke
Professur für Psychologie
Pädagogische Hochschule Heidelberg
"Verbundprojekt Ki.SSES-Proluba"

Prof. Dr. Peter Büchner
Institut für Erziehungswissenschaft der Philipps-Universität Marburg
"Inklusion als Ungleichheit reduzierendes Bildungsanliegen"